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ChorstimmenRenate Neuhierl (Chor-Soprano seit 2005)
"Eigentlich dachte ich, so einen Chor gibt's gar nicht - kann es einfach nicht geben! Das konventionelle Chor-Leben in Deutschland bedeutet für den Sänger meist die Entscheidung für das 'Entweder' oder das 'Oder'. Aber ein Amateur-Chor, der ohne Niveau-Verlust zwischen verschiedenen Welten pendelt, der klassisches Chorwerk ebenso beherrscht wie den modernen, manchmal sogar mutigen Crossover? Nun ja: Der GACC e.V. lebt den Spagat - und hat mordsmäßig Spaß dabei!"Dagmar Weidt
"Im Februar 2003 trat ich einem Konzertchor bei, den Linda Horowitz damals leitete. Sie fragte mich beim Vorsingen: "Haben Sie schon einmal Gesangsunterricht gehabt? Nein? Das sollten Sie tun, es lohnt sich!" Wichtige Entscheidungen brauchen Raum. Fast ein Jahr später nahm ich meine erste Gesangsstunde. Der GACC e.V. symbolisiert für mich Werte wie Offenheit, Toleranz, Vielfältigkeit und Entwicklungsfähigkeit. Er verfügt über viele gute und sehr gute Stimmen. An der Probenarbeit gefällt mir, dass sie effizient, nie langweilig und von viel Verständnis für die Stimme geprägt ist, und zu Konzerten mit einem hohen Niveau führt. Das im Frühjahr und Herbst veranstaltete Probenwochenende ist von konzentrierter Arbeit und viel Spaß geprägt, unter anderem durch die "Talent-Show", die die Mitglieder des Chores mit sehr amüsanten und teilweise erstaunlichen Beiträgen selbst gestalten." Birgit Henkel
"Meine Chorlaufbahn begann 1995 mit den Proben zu "A fairy queen" von Henry Purcell, damals noch auf dem "exotischen" US-Gelände des Abram Complex/IG Farben – heute Universitätsgelände Campus Westend.
Bis dahin hatte ich mich gesanglich eher mit einer kleinen lokalen Band in der Welt des Disco-Pop der späten 70er Jahre bewegt. Barock war mir völlig fremd, übte aber durchaus seinen Reiz aus. Also blieb ich und wurde Mitglied des GACC e.V.Was dann folgte war das Vielseitigste, was mir bis heute musikalisch widerfahren ist. Von Klassik über Operette, Musical, Gospel, Jazz, Blues, Tintinnabuli, ethnischen Chorgesang ähnlich Enya oder Enigma bis hin zu Pop, deutschen Schlagern und den Weihnachtsliedern des berühmten "Singing Christmas Tree™" sind so gut wie alle Stilrichtungen vertreten. Und das in den vielfältigsten Sprachen: latein, (alt-)deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, bulgarisch, japanisch. Die Bandbreite in diesem Chor ist enorm und immer wieder Herausforderung und letztendlich Genuss. Und als ganz persönliches Sahnehäubchen darf ich mich sogar hin und wieder solistisch einbringen. Nicht zuletzt ist der GACC e.V. auch eine Gemeinschaft von musikbegeisterten Menschen, in der man schnell Anschluss und durchaus auch gute Freunde finden kann." Martin Stoewer
Martin Stoewer, Bass/Bariton/Tenor (je nach Stück bzw. auch Takt, Mitglied seit 1997:Noch recht frisch in Frankfurt suchte ich nach einer Gemeinde und stolperte über die Trinity-Lutheran-Church, wo ich natürlich gleich im Chor mitsang. Dort sprach mich dann jemand an, ob ich nicht Lust hätte im GACC e.V. mitzumachen, und ich sagte sofort ja. Mein erstes Konzert war "America Sings", eine bunte Mischung aus bekannten und eher ausgefallenen geistlichen Stücken. Seitdem habe ich mit dem Chor eine lange Reihe verschiedenster Konzerte von Klassik über Jazz, Gospel, Musicals und Filmsongs bis zum "Singing Christmas Tree™" gesungen, wobei ich mich auch immer wieder solistisch einbringen durfte. Im letzten Herbst gab es für mich dann die größte Herausforderung: In der "H.M.S. Pinafore" spielte und sang ich "Sir Joseph Porter K.C.B.". Dass ich dabei im Rollstuhl saß, war allerdings nicht Teil der Choreographie – ich hatte mir einige Wochen vor der Aufführung den Fuß gebrochen. Riesenspaß hat es aber allemal gemacht. Der Chor ist aber mehr als nur das Singen – ich habe hier nicht nur viele Freunde gefunden, ich habe sogar meine Frau hier kennen gelernt. Mein Motto: GACC e.V. - das Beste, was einem Chorsänger passieren kann! |
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